• Ausstellung / Kunst
  • Galerie I; Galerie II
Sam Smith, Slow Fragmentation (2015) 4K video installation with live video performance

Ways of Looking / Rahmen und Rahmungen zwischen digital und analog

Sam Smith, Anna K.E., Jacob Ott

So 20.03. | 14:00 Uhr

Was wir sehen, ist vom Wie des Sehens geprägt. In der Ausstellung Ways of Looking werden anhand von drei künstlerischen Positionen medial unterschiedliche orchestrierte Blickweisen auf die Welt untersucht. Dabei interessiert nicht nur wie die neuen digitalen Medien und ihre Apparaturen wie Live Stream ältere Blickregime, wie sie sich in Film oder Skulptur manifestieren, ablösen. Vielmehr wird danach gefragt, welche neuen Sichtweisen die Schnittstellen von analog und digital eröffnen und unseren Blick auf Realität, Geschichte und uns selbst verändern.

Sam Smith, London/Sidney
Seine Installationen stehen am Schnittpunkt von Bild und Architektur. Sie erschaffen eine visuelle Sprache, die zur Geschichte des Kinos und zu seinen möglichen zukünftigen Formen spricht. Sam Smith experimentiert mit Szenarien, die das filmische Bild aufbrechen und in den Raum ausserhalb des Bildkaders führen. Für die Ausstellung in Freiburg entsteht die neue Filmarbeit Horizontal Window (2016) in Kooperation mit der Glasgow International und The Telfer Gallery (Glasgow), die sich mit dem gerahmtem Blick und seiner Bedeutung in der Architekturgeschichte, insbesondere bei Le Corbusier befasst.

Anna K.E., Düsseldorf/New York
Anna K.E. untersucht den Blick auf sich selbst als Künstlerin. In ihrem 3-Kanal Video Multiple Keyhole (2013) experimentiert sie mit der Tradition des modernistischen Studiobildes und inszenierte das künstlerische Schaffen als absurden, zum Scheitern verurteilten Balanceakt. Mit dem filmischen Medium hinterfragt sie die Nützlichkeit der künstlerischen Kreativität, die als utopisches Versprechen gerade von den modernistischen Architekten eingefordert wurde. Die Selbstbefragung im filmischen Mediums wird um eine Werkpräsentation erweitert. Der Betrachter kann so zwischen multiplen Schaffenswelten der Künstlerin hin- und herschwenken.

Jacob Ott, Freiburg i. Br.
Jacob Ott nimmt im Motive des Fensters Blickführung und Wirklichkeitskonstruktion in der Malerei auf. Er arbeitet mit der Opazität des Mediums und spielt mit Linien und Flächen auf einen filmischen Imaginationsraum an.

Ausstellung: Sa 5.3.–10.4.2016
Do | Fr: 17 h – 20 h | Sa: 14 h – 20 h | So: 14 h – 18 h
Vernissage: Fr 4.3.2016, 19.30
Performance Sam Smith 19.30 | 20.30 | 21.30, Galerie II

Karfreitag und Ostersonntag regulär geöffnet

Performance Sam Smith Galerie II
Sa 5.3.2016, 18.30 | 19.30 Uhr
Do 17.3.2016, 18.30 | 19.30
Fr 18.3.2016, 18.30 | 19.30

Öffentliche Führung
Do 17.3, 19 Uhr

Vortrag
Fr 8.4.2016, 19.30 Mies‘ Bilder, Vortrag Dr. Lutz Robbers, Architekturtheorie RWTH Aachen, in Kooperation mit dem Architekturforum Freiburg (Kammertheater)

PRESSE:
http://www.badische-zeitung.de/ausstellungen/die-materialitaet-des-fensters–119396613.html

http://img.der-sonntag.de/dso-epaper/pdf/DS_frs_06.03.2016.pdf

English version:

Sam Smith, Anna K.E., Jacob Ott, Ways of Looking / Frames and Framing between digital and analogue

Curated by Heidi Brunnschweiler

Exhibition: Sat 5.3.–Sun 10.4.2016
Opening: Fri 4.3.2016, 7.30 pm
Performance Sam Smith 7.30; 8.30; 9.30 pm, Gallery II

Performance Sam Smith, Gallery II
Sat 5.3.2016, 6.30; 7.30 pm
Thu 17.3.2016, 6.30; 7.30 pm
Fri 18.3.2016, 6.30; 7.30 pm

Guided Tour, Thu 17.3. 2016, 7 pm
Talk Fri 8.4.2016, 7.30 pm, Mies‘ Bilder, Dr. Lutz Robbers, Architekturtheorie RWTH Aachen, in cooperation with the Architekturforum Freiburg (Kammertheater)

We know the world by how we see it. In the exhibition Ways of Looking contemporary artists are investigating different ways of looking onto the world. The exhibition focuses not only on how new digital media and their apparatus replace systems of looking manifest in cinema or sculpture. It rather asked what kind of new perspectives can emerge at the interfaces of analogue and digital, and how these forms will change our view of reality, history and ourselves.

Sam Smith, London/Sidney. His installations are at the intersection of image and architecture. They create a visual language that speaks to the history of cinema and its possible future. Sam Smith experiments with scenarios that break the cinematic image out and bring into the space outside. For the exhibition in Freiburg he creates the new film work Horizontal Window (2016) in cooperation with the Glasgow International and The Telfer Gallery (Glasgow), in which he deals with the framed view and its significance in the history of architecture, especially in Le Corbusier.

Anna K. E.</b<, Dusseldorf/New York. Anna K. E. examines the views of herself as an artist.
In her 3-channel video Multiple Keyhole (2013) she experiments with the tradition of the modernist studio portrait by staging the artistic creation as an absurd balancing act doomed to fail. With the cinematic medium the usefulness of artistic creativity as utopian promise especially for modernist architects is put up for negotiation. This self-questioning is amplified by the presentation of artistic works. In this way, the beholder can navigate between multiple creative worlds of the artist.

Jacob Ott, Freiburg i.Br., takes up the window as a framing device and a traditional topos for constructing reality in painting. He works with the opacity of the medium and plays with lines and surfaces to create a cinematic space of imagination.

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