• Kabarett/Comedy
  • Saal
Foto: Sandra Schuck

Rolf Miller

OBACHT MILLER

Sa 23.02. | 20:00 Uhr

Hier der ausländerfeindliche Syrer, da der vegane Jäger, dort Achim, Jürgen und Rolf, wie immer zu viert im Sixpack, all inclusive. Alles scheint wie immer, und bleibt genauso anders. Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt – trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit. „Me, myself and I“ – wo ist das Problem, ich bin mir genug – aber damit reicht es jetzt endlich noch lange nicht: OBACHT MILLER – das neue Programm von Rolf Miller.

Das Halbsatz-Phänomen zeigt uns erneut, dass wir nicht alles glauben dürfen, was wir denken…. „Ball flach halten, kein Problem…ganz ruhig“, „alles schlimmer äh… wie sich‘s anhört…“ wie immer weiß Miller nicht, was er sagt, und meint es genauso, denn wenn gesicherte Ahnungen in spritzwasserdichte Tatsachen münden, wer erliegt da nicht Millers Charme. Eben. Und das Ganze auch noch besser wie in echt, als ob Gerhard Polt im Audi A6 neben ihm sitzt.

Rolf Millers Figur kann einfach nicht anders: garantiert oft erreicht und nie kopiert. Und bleibt dabei einzigartig wie sie ist, versprochen. – Keine Sorge. Er verspricht uns ein Chaos der verqueren Pointen, mal ums Eck, mal gerade, mit und ohne Dings, lehnen Sie sich einfach zurück, entspannen Sie in ihrem Kampfanzug, und atmen Sie locker aus der Hose – in die Tüte.

Und der Satiriker lässt wie immer nichts aus: die Notwendigkeit eines Atomkrieges, das unerlässliche Selfie beim Autobahngaffen, „äh, jaaaa, wieso denn nicht?“ – oder Jogis Jungs nach der Putin-WM. Und natürlich wie immer die „fleischfressende Freisprechanlage“ (so nennt Achim vorsichtig Millers Ex). Sie: „Und was ist wenn ich morgen sterbe?“ Er: „Freitag.“ Dabei fährt er weiter Cabrio durch die Welt, überzeugt im Diesel, denn Diesel ist Lebensgefühl.

Trefflicher als ein Fan auf Facebook: „Was für ein sinnfreies Gestammel, krank, genial“ kann man es nicht formulieren. Millers Humor geht nach wie vor von hinten durch die Brust, nach dem Prinzip des großen Philosophen Bobby Robbson: „Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, wie haben nur nicht geglaubt, dass er so gut ist.“

Mit „OBACHT MILLER“ gelingt es Miller im vierten Programm seiner namenlosen Figur einen endlich einen Namen zu geben. Sie haben dafür freie Auswahl, denn Sie kennen garantiert in ihrem Umfeld einen solchen Freelancer der Ignoranz, und da hilft dann halt wieder nur ein ironisches: eiwanfrei.

Video ansehen »
Künstler-Seite »
  • Konzert
  • Saal

Wirtz

Die fünfte Dimension

Mo 19.11. | 20:00 Uhr

WIRTZ war Mitte April mit fulminanten Konzerten in Münster, Bremen und Hamburg in seine 18 Konzerte umfassende Tour gestartet, bevor der Großteil der Termine ... [mehr]

  • Konzert
  • Saal

Monsters of Liedermaching

15 Jahre im Halbkreis

Mi 21.11. | 20:00 Uhr

Das Liedermachersextett feiert dieses Jahr Jubiläum: 15 Jahre rocken sie sich nun durch den deutschsprachigen Raum, lassen Säle beben und frenetische ... [mehr]

  • Konzert
  • Kammertheater

Klangformator: Lammel / Lauer / Bornstein

Piano Trio Extended

Mi 21.11. | 21:00 Uhr

Bei der dritten Klangformator-Ausgabe kommt kein Einzelkünstler, sondern das preisgekrönte Klaviertrio Lammel | Lauer | Bornstein trifft auf die Freiburger ... [mehr]

  • Ausstellung / Kunst
  • Foyer; Galerie 1; Galerie 2

Regionale 19

Zeitgenössische Kunst im Dreiländereck

Fr 23.11. | 19:00 Uhr

Galerie 1: "sono" | Anna Schütten (D) Galerie 2: "Don’t talk about the weather forecast" | David Gobber (CH); Emma Haeck (FR); Stefan Karrer (CH); ... [mehr]

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen