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Esso Häuser Echo

Fr 14.11. | 21:00 Uhr

im Rahmen des 9. Festivals Politik im freien Theater

Die Räumung eines innerstädtischen Areals
 in St. Pauli – mit seinem spezifischen Mix aus Wohnungen, Gewerbe, Clubs und einer als Dorfplatz des Kiezes genutzten Esso-Tankstelle – und die Vertreibung alteingesessener Bewohner haben überregionale Bedeutung erlangt: Sie sind zum Symbol geworden für eine Verflechtung von Immobilienspekulation und Stadtentwicklungspolitik, die an den Bedürfnissen der Bevölkerung konsequent vorbei agiert. Während des Abrisses der sogenannten Esso-Häuser 
hat die Hamburger Künstlerin und Performerin Sylvi Kretzschmar Passanten, ehemalige Bewohner und die Aktivisten einer Bürgerinitiative, die für den Erhalt des Wohnkomplexes kämpfte, interviewt. Das so entstandene Textmaterial ist als Performance, politische Rede und Requiem eindringlich in Szene gesetzt. Zehn Frauen bilden als Chor ein kollektives und doch instabiles Subjekt – einen Schwarm. Ortlos und in wechselnden Konstellationen schweifen die Protagonistinnen im Raum umher. Gemeinsam gesprochene Worte, Parolen und Reflexionen werden durch Megaphone verstärkt, die gleichzeitig auch als Musikinstrumente und als skulpturale Objekte zum Einsatz kommen. Manchmal entsteht so etwas wie eine konkrete Poesie 
des politischen Widerstands. Ein Aufeinandertreffen von Agitprop mit den Gestaltungsmitteln modernistischer und autonomer Klangkunst.

Im Rahmen des Publikumsgesprächs zu dieser Veranstaltung wird im Kammertheater ab 22.30 UHR der Film Bye Bye St. Pauli gezeigt.
Begrenzte Platzkapazität im Kammertheater beachten.

Mit

Mit: Verena Brakonier, Anne Brüchert, Doreen Grahl, Andrea Hantscher, Heike Noeth, Ann-Kathrin Quednau, Liz Rech, Regina Rossi, Annika Scharm, Anja Winterhalter; Konzept / Regie: Sylvi Kretzschmar; Dramaturgie: Liz Rech; Komposition Choral „Mit Grauen ahne ich“: Christine Schulz; Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro; Produktions- assistenz: Annika Scharm; Choreografie / Musik: SKILLS (Camilla Milena Féher,
Sylvi Kretzschmar); Lichtdesign: Lars Rubarth; Kostüme: Simone Ballüer
Koproduktion: Kampnagel Hamburg; Gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg und das Graduiertenkolleg „Versammlung und Teilhabe“ der Hafen City Universität; Dank an: Initiative Esso Häuser, GWA St. Pauli sowie die Megaphonetten Lois Bartel, Oxana Smakova und Siri Keil


Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.


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