• Tanz / Performance
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Foto: Herman Sorgeloos

Freiburg Festival 2018 – Moeder (Mutter)

Peeping Tom (Belgien)

Do 14.06. | 20:00 Uhr

Ein Museumswärter wacht über rätselhafte Gemälde an den Wänden, Requisiten beginnen ein unerwartetes Eigenleben zu entwickeln. Wo sind wir? In einem Museum oder einem Wartezimmer? Auf einer Beerdigung oder einem Filmset? Oder doch an einem ganz anderen Ort? Mit großen Bildern entwirft die weltberühmte Tanzkompanie Peeping Tom eine surreale Welt, in der Unsicherheit der bestimmende Faktor ist. Der Abend beginnt mit einer großen Leerstelle. Wer ist die Mutter? Ist sie überhaupt anwesend? Mal verloren und sehnsuchtsvoll, mal in bizarren Bildern und mit virtuosen Tanzsequenzen beschwören die Tänzer*innen sie erst aus einem Geflecht an Erinnerungen herauf.

Ihr Begehren, ihr Schmerz ist verstörend und dennoch bleiben wir an die Mutter gebunden. Der Körper wird zum Speicher, in dem bewusste und unbewusste Erinnerungen aufeinanderprallen, verschmelzen und so bestimmen, wer wir sind. Als zweiter Teil einer Trilogie, die 2014 mit VADER begann und 2018 mit KINDEREN abgeschlossen sein wird, ergründet Peeping Tom in MOEDER das Thema der Erinnerung über die zentrale Figur der Mutter. Entstanden ist ein Abend voller Zärtlichkeit und Ironie, dessen Bann man sich nicht entziehen kann.

Peeping Tom sind Gabriela Carrizo und Franck Chartier, die zuvor viele Jahre mit Alain Platel, Rosas und der Needcompany gearbeitet hatten. Ihre gefeierten Aufführungen überraschen immer wieder: Sie sind kompromisslos, nicht kategorisierbar, hyperrealistisch und traumähnlich zugleich. Die Produktion VADER wurde 2014 zur besten Tanzperformance des Jahres gewählt und gewann 2015 den „Barcelona Critics Award“ als „Beste internationale Tanzperformance“.

„ At once funny and eerie; Moeder is disturbing, yet strangely familiar: we recognise in it the same fascination with the sense that the world is too much for us, the same amused gaze at our faltering attempts to make it fit our notions.“ The Independent

Dauer: ca. 70 Minuten, keine Pause
In englischer und flämischer Sprache (keine Sprachkenntnisse erforderlich)

Künstler*innengespräch am 14. Juni

Eintritt: 35,- / 31,- / 25,- / 20,- / 13,- € (Ermäßigung: 50%)

Mit

Produktion: Peeping Tom
Regie: Gabriela Carrizo
Regieassistenz & Dramaturgie: Franck Chartier
Von und mit: Eurudike De Beul, Maria Carolina Vieira, Marie Gyselbrecht, Brandon Lagaert, Hun-Mok Jung, Yi-Chun Liu, Simon Versnel, Charlotte Clamens
Künstlerassistenz: Diane Fourdrignier
Komposition & Arrangement: Raphaëlle Latini, Renaud Crols, Glenn Vervliet, Peeping Tom
Sounddesign: Yannick Willox, Peeping Tom
Lichtdesign: Giacomo Gorini, Amber Vandenhoeck
Kostüme: Diane Fourdrignier, Kristof Van Hoorde (internship), Peeping Tom
Bühne: Amber Vandenhoeck, Peeping Tom
Geräuschtrainer: Elias Vervecken


Koproduktion: Theater im Pfalzbau (Ludwigshafen), Taipei Performing Arts Center (Taipei), KVS - Koninklijke Vlaamse Schouwburg (Brüssel), Grec Festival de Barcelona / Mercat de les Flors (Barcelona), HELLERAU - European Center for the Arts Dresden, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Maison de la Culture de Bourges, La Rose des Vents (Villeneuve-d’Ascq), Festival Aperto/Fondazione I Teatri (Reggio Emilia), La Bâtie Festival de Genève. Mit Unterstützung der flämischen Behörden. Vertrieb: Frans Brood Productions. Mit Unterstützung der Hauptpartner der Vater-, Mutter-, Kind-Triologie Theater im Pfalzbau (Ludwigshafen) und Taipei Performing Arts Center (Taipei). Peeping Tom dankt Alexandre Obolensky, Jean-Philippe Altenloh, Romy Beni, Heidi Ehrhart, Ina Peeters, Elias Vervecken, François Heuse, Theater Froe Froe.


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