Bodyland ist ein Appell an unsere Menschlichkeit – das, was uns im Kern verbindet. Es ist ein Statement: Vielfalt steht nicht im Widerspruch zu Frieden, sondern bildet dessen Grundlage.
In ihrem Tanzsolo verarbeitet Irene Carreño in zeitgenössischer Bewegungssprache Migration und kulturelle Hybridität. Ihr Körper ist ein Archiv vielfältiger Prägungen: Ausgehend von traditionellen Tänzen der kolumbianischen Anden-, Pazifik- und Karibikregion bezeugt Carreños Körper Wandel, Widerstand und Zughörigkeit. Ihr post modern Dance wird zu einer poetischen Reflexion über gesellschaftliche und kulturelle Identität.
Bodyland ist ein politisches Zeichen: Wenn ein einzelner Körper all die Komplexität und Schönheit verschiedener Einflüsse in sich vereint und zu einer wunderbar neuen Melange führen kann, dann ist ein nachhaltig friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen nicht nur möglich, sondern alternativlos.
Choreografie | Tanz: Irene Carreño
Dramaturgie | Dagny Borsdorf
Stück-Dauer: 45 min.
Gefördert von LBBW Stiftung.
In Kooproduktion mit dem E-WERK Freiburg und bewegungs-art Freiburg.
Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.