Mit übergroßen Textilien, die in der Dreisam zu Wasser gelassen werden, widmet sich „Washing Rituals“ dem historischen Beruf der Waschfrauen. Ihre Arbeit war körperlich äußerst anstrengend, gesellschaftlich notwendig und zugleich wenig anerkannt und häufig schlecht bezahlt.
Die beiden Künstlerinnen Winnie Luzie Burz (Performance/Konzept) und Katarina Strasser (Video/Stoff) entwickeln gemeinsam, jede aus ihrem Bereich kommend, ein ästhetisches Bild der Wäscherinnen, das über die historische Figur hinausweist. Es lenkt den Blick auf Formen von Arbeit, die auch heute vielfach unsichtbar bleiben und überwiegend von Frauen übernommen werden – insbesondere auf die Care-Arbeit.
In einem gemeinsamen künstlerischen Prozess entstanden eine Performance, großformatige, selbst entworfene und handbestickte Textilien sowie eine Videoinstallation. In der Performance verbinden sich Bewegungsfragmente des Waschens, Textilien und Wasser zu einem Ritual.
Im Anschluss an die Performance wird die Videoinstallation im E-Werk gezeigt. Sie überführt die körperliche Erfahrung der Performance in ein anderes Medium und eröffnet damit eine weitere künstlerische Perspektive auf „Washing Rituals“.
Performance am Ufer der Dreisam und anschließende Filminstallation im E-WERK
26. September 2026
Treffpunkt: 18 Uhr am E-WERK
Winnie Luzie Burz (Performance/Konzept)
Katarina Strasser (Video/Stoff)
Johannes Treß (Live Sounds)
Residenzförderung des E-WERK Freiburg, gefördert vom Fonds Darstellende Künste.
Das E-WERK und seine Nachbarschaft zeigt sich von seiner lebendigsten Seite: mit drei Premieren, Quartiersleben, Party und Kleidertausch.
08.10. | Premiere: Die Wand 2.0.
09.10. | Premiere: Uncharted
10.10. | Premiere: The Way She Plays
10.10. | Ferdi Feiert - Open-Air Quartiersfest
11.10. Kleidertausch
Premiere: Do 08.10. | 19:30 Uhr
Fr 09.10. - So 11.10. jeweils 19:30 Uhr
Was geschieht mit einem Menschen, wenn er von der Welt abgeschnitten ist – und was bedeutet Einsamkeit in einer Zeit, in der wir scheinbar permanent miteinander verbunden sind?
Premiere: Fr 09.10 | 20 Uhr
Sa 10.10 |
Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
SA 10.10. | 11 - 18 Uhr
Mit: Stühlinger Gewerbehof, Letz Fetz Jugendzentrum
Bar am Funkeneck, E-WERK ( Parkplatz)
Ein Teil der Ferdinand-Weiß-Straße wird in eine lebhafte Open-Air Location verwandelt - Quartiersleben zum Anfassen. Komm vorbei, lass dich überraschen, entdecke neue Gesichter und erlebe, was deinen Stadtteil wirklich bewegt.
Eintritt frei!
Premiere: Sa 10.10 | 20 Uhr
& So 11.10 | 19 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.