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Foto: Gregor Hohenberg

Iiro Rantala & Galatea Quartet

Klassik? Klassik!

Fr 14.12. | 20:00 Uhr

Es gibt nur wenige Musiker, die sich genau auf der Grenze zwischen Jazz und Klassik bewegen. Der finnische Pianist Iiro Rantala gehört zu dieser seltenen Spezies. Ausgebildet an der Sibelius Akademie in Helsinki, wendet er sich bald dem Jazz zu und zieht nach New York, wo er in diese Musik eintauchte.

Nachdem Iiro Rantala viele Jahre mit dem Trio Toykeät durch alle internationalen Säle tourte, machte er sich selbständig: Das Solo-Album „Lost Heroes“ ist ein Meilenstein in der europäischen Jazzgeschichte und wurde u.a. mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Es verschmelzen dort bereits Jazz und klassische Bezüge. Dies wurde mit seinem darauf folgenden Trio-Album verstärkt, wo er Auszüge aus Bachs „Goldberg Sonaten“ in die Aufnahmen integrierte. Ein weiterer Schritt war sein String Trio mit eigenen Kompositionen für Piano, Cello und Violine.

Seither greift Iiro Rantala in seinen Konzerten immer wieder auf klassische Kompositionen zurück. Aus dieser Situation heraus entstand der Kontakt mit dem Zürcher Galatea Quartet.

Das Galatea Quartet besteht seit 2005. Seine Mitglieder sind die Geschwister Sarah und Julien Kilchenmann, Yuka Tsuboi und Hugo Bollschweiler. In den Anfängen war in Zürich die Arbeit mit Stephan Görner vom Carmina Quartett prägend und jene in Berlin mit dem Artemis Quartett. Früh schon wurden die Ensemblemitglieder als Stipendiatinnen und Stipendiaten der European Chamber Music Academy (ECMA) gefördert. Der befruchtende Austausch mit deren künstlerischem Leiter Hatto Beyerle hat sich bis heute erhalten. Rasch und anhaltend stellten sich Wettbewerbserfolge ein

2012 wurde das Ensemble für sein Debüt-Album „Bloch: Landscapes-Works for String Quartet“ mit einem ECHO-Preis für die beste Kammermusikeinspielung des Jahres (20./21. JH.) ausgezeichnet. Und 2013 folgte die Ehrung mit dem renommierten Kulturförderpreis des Kantons Zürich. Neben dem klassischen Repertoire hat das Galatea Quartet immer auch ungewohntes Terrain erkundet und innovative, genreübergreifende Konzepte entworfen. Das Galatea Quartet hat keine Berührungsängste: Cross over-Projekte sind beinahe alltäglich. Sie führten zur Zusammenarbeit mit Jon Lord (Deep Purple), Tina Turner und dem Schriftsteller Urs Faes sowie zu einer Aufführungsserie der Pink Floyd-Adaptation „To the Dark Side of the Moon“. Das Repertoire ist ebenso breit wie eigenwillig. Auch im Bereich der klassisch-romantischen Musik ist neben dem Kanon der Quartett-Literatur manches Unbekannte auszumachen.

Im Zentrum der Zusammenarbeit mit Iiro Rantala steht ein Arrangement von Mozarts Klavierkonzert No. 21, bei dem Iiro Rantala die Kadenzen jeweils improvisierend gestaltet. Weiter auf dem Programm stehen Kompositionen von Iiro Rantala, die speziell für dieses Projekt arrangiert werden.

Eintritt 24,00 / 20,00 €
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