Im Winterkonzert werden die vier Schlagzeugerinnen von Ensemble Rot den 130. Geburtstag der wichtigen, in Vergessenheit geratenen Dadaistin Sophie Taeuber-Arp (1889-1943) zum Anlass nehmen, sich mit deren avantgardistischer Kunstwelt, ihren metaphysische Werken und Marionetten zu beschäftigen. Ensemble Rot wird eine eigene „Klang-Marionette“ aufführen und begleiten eine Videoarbeit der koreanischen Künstlerin Tzusoo musikalisch. Darüber hinaus wird die für das Projekt in Auftrag gegebene Komposition „Pocabuy“ von Isabel Pardo uraufgeführt.
Ergänzt wird das Programm durch thematisch passende Stücke von John Cage und Iannis Xenakis. Das Konzert bzw. die Performance verbindet auf organische Weise Neue Musik, Schlagzeugmusik, instrumentales Musiktheater, Figurentheater, Performance, bildende Kunst, europäische und kolumbianische Mystik, Musiktradition und Kulturgeschichte.
Ensemble Rot:
Teresa Grebtschenko
YuYoung Jin
Nagisa Shibata-Kuya
Nanae Kubo
Komposition:
Ensemble Rot
Isabel Pardo
John Cage
Iannis Xenakis
Videokunst:
Tsusoo
Das Ensemble wird gefördert von den Förderprojekten Zeitgenoössische Musik des Deutscher Musikrats. Das Konzert wird unterstützt durch den Musikfonds und das Kulturamt der Stadt Freiburg.
Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.