Franz und seine Hawara setzen sich wieder in den Bus, erstens um draufzuhauen, und zweitens, weil er es eh nicht schafft, heimzugehen. Er lebt also, der BIBIZA, obwohl er sich wirklich sehr bemüht, sich wegzukippen. »Ich wird früh sterben, also kommt zu meinen Konzerten«, hat er auf dem »Wiener Schickeria«-Album gesagt, Sie erinnern sich. Aber drittens war das der »Mr.Pessimist«, und viertens passiert das ittlerweile auch ohne solche Sager. Trotzdem: Was liegt, das pickt. Vor allem bei BIBIZA Shows – hier ein paar Stichworte: Volle Band, volle Kanne, geile Bühne, Körperausdünstungen, Kontaktfreudigkeit, Kontrollverlust, Erwachsenengetränke, andere Substanzen, Schmäh, Beats, Lyrics und Rock’n’Roll wie zu den schamlosen Zeiten von BIBIZA‘s Oma. Und das alles in übervollen Hütten. Es geht also um Spaß, na sicher, aber auch ein bisschen um das Unseriöse, Grenzwertige–es ist also schon auch eine Mutprobe, so ein BIBIZA-Konzert. Bis einer weint. Wir sagen also: Feig! Und los geht’s!
Bis einer weint 2025
Präsentiert von Rausgegangen
Tickets erhältlich bei allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen, unter 01806 570 070* oder auf www.vaddi-concerts.de
Dokumentartheater von Tuğsal Moğul
DO 09.07. & FR 10.07.
jeweils 19:30 Uhr
Wie geht es weiter nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, der sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik eingebrannt hat?
Zusammen mit einer Initiative der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden, greift Tuğsal Moğul (Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt) die Ereignisse rund um die Mordnacht auf und gibt damit den Betroffenen das Wort.
PREMIERE: Do 09.07
Das Konzert ist Teil einer laufenden Kollaboration zwischen Samuel Gapp und Rodrigo Brandão. Ihr gemeinsamer Forschungsprozess untersucht die wechselseitigen Beziehungen verschiedener Themenfelder:
Transkulturalität, Ritual und Zeremonie in der Musik, sowie das Spannungsfeld zwischen Komposition und Improvisation.
Theater Instrumental
Premiere: Fr 10.07 | 20:00 Uhr
Sa 11.07 | 20:00 Uhr
Die Performance EKUN DAYO handelt nicht nur von vergangenen Ereignissen, sondern auch von modernen Formen der Sklaverei, strukturellem Rassismus und kultureller Aneignung.
Abschlussstücke 2 year programme 2024 – 26
von bewegungs-art freiburg e. V.
Premiere: Fr 17.07 | 19:30 Uhr
Sa 18.07 | So 19.07 | Do 23.07 | Fr 24.07 | Sa 25.07
jeweils 19:30 Uhr
Zwanzig Tänzer:innen spielen in zehn Kurzstücken an der Kante zur Extreme, tauchen in Lücken ein und eröffnen ... sich ... neue Welten.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.