Wann spüren wir, dass wir Menschen sind? In den Momenten, in denen uns etwas nahegeht? Wenn wir mutig sind – oder es gerade nicht schaffen? Wenn wir verletzlich werden, es zeigen oder verbergen? Wenn etwas auf dem Spiel steht?
Aus spontan erzählten persönlichen Geschichten und Momenten improvisiert Blickwechsel – Playbacktheater Freiburg auf der Bühne lebendige Bilder. Jeder Abend ist ein Unikat.
Mit Theater, Musik, Tanz, Gesang und einigen wenigen Requisiten spielen sie zurück (play back), was Menschen aus dem Publikum bereit sind zu teilen. Das ist bewegt und bewegend, lustig und tief, zum Lachen und zum Weinen, wie das Leben selbst eben.
Ein Gefühl der Gemeinschaft, Verständigung und Verständnis kann entstehen.
Du kannst erzählen oder nur zuhören und schauen. Jede Geschichte, die auftaucht, ist genau die richtige.
Mareike Sürder, Birgit Gröber, Hannah Weiß, Vlasty Splash, Margit Joos, Cornelia Hartmann, Susanne Knab, Simone Mahdal
Licht-Technik: Isabella Bischoff
Stück-Dauer: 1,5 h
Aufgrund begrenzter Platzzahl wird um Anmeldung gebeten via E-Mail an: reservierung@blickwechsel-freiburg.de
Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.