Max Lilja, finnischer Cellist, Komponist und Produzent, und Mitbegründer der Band APOCALIYPTICA ist auf neuer Mission mit seinem visionären Cello Electro. Im Klangformator trifft er auf Jan F. Kurth (Stimme), Konrad Wiemann (Schlagzeug) und Ben Krahl aka Bensnburner (Bass), um einige seiner Solostücke erstmals im Bandkontext zu spielen.
Max Lilja verbindet in seiner Arbeit klassischen Background, die Rockmusik-Jahre, Virtuosität und die musikalische Vielfalt mit dem Ansporn, unausgetretene Pfade auf seinem Instrument zu finden.
„Plays Electronica By One Cello“ (2013), das Solo-Debüt des Cello-Abenteurers, beinhaltete Instrumentalstücke, die von der Elektronikszene der 1990er inspiriert waren. „Morphosis“ (2015) verband sein Cellospiel mit einem düsteren Sound. „10000 Miens“, das im März 2018 erschien, beinhaltet zeitlose Originalkompositionen von Max Lilja, die vom Klang des Kinos bis hin zu Upbeat Electronica inspiriert sind.
„Ich sehe diese Arbeit eher als ein Song Writer Album. Zuvor habe ich bloß mit dem Cello herumgespielt. Nun habe ich mich hingesetzt und Stücke geschrieben, die auf jedes andere Instrument übertragbar sind. Ich liebe die Kontraste des Albums, von fragilen Momenten hin zu zwangsläufig antreibenden Chorussen. Es ist mein bisher bestes Album und der Beginn eines neuen Abschnitts für mich als Künstler.“
Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.