Ein Feuerwerk pantomimischer Parodien und Clownerien von und mit Bernd Lafrenz
Seit Jahren spielt Bernd Lafrenz den Hamlet allein – in einer eigenen, ungemein lebendigen und schöpferischen Art und Weise, dass das Publikum schließlich animiert wir, selbst mitzumachen, die Scheu verliert – und auch die Scheuklappen. Die klassische Vorlage wird parodistisch verfremdet bis zum grotesk-komischen Krimi. Dabei bleibt Shakespeares HAMLET inhaltlich bestehen, und auch ein Rest Shakespeare’scher Sprache bleibt immer erhalten, zuweilen als bewusst gegen die Clownerie gesetzter Kontrapunkt.
In erster Linie will Bernd Lafrenz dem Publikum Spaß vermitteln. Doch das ist nicht das einzige Anliegen: Die Figuren, die zum festen Inventar der Weltliteratur gehören, sollen mit anarchischer Lust vom Sockel geholt werden. Es ist eine Form, Scheu und ehrfürchtige Furcht vor dem großen Shakespeare zu nehmen und doch unumstößliche Wahrheiten in das Jetzt zu retten.

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Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.